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Schule > Erdkunde > Tropischer Regenwald > Ertragsrückgang bei der shifting cultivation ... Ertragsrückgang bei der shifting cultivation im tropischen Regenwald Verfasst von Oliver Kuna am 01.01.2001 Da das System der shifting cultivation nicht konsequent durchgeführt wird, müssen die Bauern, die diese Art der Landwirtschaft betreiben, mit zunehmenden Ertragsabfällen leben. Nachdem ein Bauer eine Regenwaldfläche zwecks landwirtschaftlicher Nutzung durch Brandrodung "anbaufähig" gemacht hat, bleiben dem Bauern nur drei Jahre um dort seine Kulturpflanzen anzubauen und zu ernten. Schon innerhalb dieser Periode sinkt der Ertrag von ursprünglich 100% auf etwa 50% ab. Bei der Erdnuss (Kongo, Zentralafrika) sind es sogar weniger als 20%. Dies liegt zum einen an den klimatischen Bedingungen, zum anderen aber - und das ist weitaus entscheidender - an dem Nährstoffverlust des Bodens. Durch die vorübergehende Ascheschicht unmittelbar nach der Brandrodung war der Boden noch sehr nährstoffreich, durch starke Regenschauer erodiert die Nährstoffdecke jedoch und den Pflanzen werden nicht genügend Nährstoffe zugeführt. Dies führt letztendlich zum Absterben des Bodens und zu einem beträchtlichen Rückgang des Ertrages. |
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