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Schule > GeschichteAllgemein > Hernando Cortez (1485 - 1547) erobert Mexiko   

  Hernando Cortez (1485 - 1547) erobert Mexiko  

Verfasst von Vanessa Venerito am 19.02.2007

Nach der Entdeckung Mittelamerikas verbreitete sich in Europa schnell die Kunde, dass die Indianer riesige Goldschätze besaßen. Viele Abenteurer zogen aus, um die Indianer zu unterwerfen und schnell reich zu werden. Einer dieser Abenteurer war der spanische Ritter Hernando Cortez.

Er landete 1519 mit etwa 600 Soldaten, 16 Pferden und 11 Kanonen an der mittelamerikanischen Küste. Sein Plan war es, die riesige Aztekenstadt Tenchtitan (heute Mexiko) zu erobern und alle auffindbaren Goldschätze nach Spanien zu transportieren. Montezuma, der Oberpriester der Azteken, schickte den Spaniern Gesandte, mit wertvollen Geschenken entgegen und bat sie, das Land doch wieder zu verlassen. Cortez nahm die Geschenke und setzte seinen Weg fort. Die Azteken empfingen die Fremden freundlich. Sie fürchteten sich vor den ihnen unbekannten Kamelen und den überlegenen Waffen der Spanier. Sie glaubten, Cortez sei der Gott Quetzalcoatl, der einer alten indianischen Überlieferung nach das Land vor langer Zeit verlassen hatte und der sein Wiederkommen angekündigt hatte.

Als aber die Spanier Montezuma gefangen nahmen und 600 einflussreiche Azteken bei einer religiösen Zeremonie ermordeten, kam es zu einem Aufstand, bei dem die meisten Spanier getötet wurden.

Nur wenigen gelang die Flucht zur Küste. Aber Cortez gab nicht auf. Er zog Verstärkung heran und verbündete sich geschickt mit einem aztekenfeindlichen Indianerstamm.

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